Ruhrlandschule

Wir bauen Brücken!

Unterricht

Grundvoraussetzung für unser schulisches Arbeiten ist, dass wir uns auf die gesundheitliche Verfassung und die schulischen Voraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler individuell einstellen.

Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten

Hierbei orientieren wir uns an den Ausbildungsgängen und Richtlinien der Unterrichtsfächer in enger Zusammenarbeit mit der für die Schülerin oder den Schüler zuständigen Heimatschule.

Den erkrankten Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit gegeben, in ihrer augenblicklichen Situation schulisches Lernen als weiterhin sinnvoll und hilfreich zu erleben. Ziel des Unterrichts ist es in der Regel, den Übergang nach dem Klinikaufenthalt in eine Heimatschule zu ermöglichen oder zu begleiten (vgl. auch Pädagogik bei Krankheit).

Persönliche Orientierung

Alters- und entwicklungsgerecht geben wir unseren erkrankten Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, das persönliche Wissensspektrum zu erweitern, um eigene Standpunkte zu reflektieren und in der Gruppe zu vertreten, um eigene kulturelle Standards weiter zu entwickeln oder auch (selbst)kritisch zu hinterfragen (vgl. auch Erziehung Persönlichkeitsbildung).

Förderung der Lern- und Leistungsmotivation

Schule und Unterricht während eines Krankenhausaufenthaltes bietet Kindern und Jugendlichen ein Stück stabilisierende Normalität, kann aber zudem durch besondere Unterrichtsangebote und kleine Lerngruppen zusätzlich zum Lernen motovieren. Die Förderung von Lern- und Leistungsmotivation gelingt gerade auch im Krankheitsfall durch eine aktive Beteiligung an der Gestaltung von Lernprozessen und –erfolgen. Curriculare Offenheit und Schülerorientierung helfen darüber hinaus, Ausdauer, Konzentration und Aufmerksamkeit zu stärken sowie eigene Ressourcen (wieder) zu entdecken (vgl. auch Erziehung Förderung des Lern- und Arbeitsverhaltens).